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Cover des Buches Das vermessene Bewusstsein von Aldo Caforni

Das vermessene Bewusstsein

Aldo Caforni

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Jacobo GrinbergSyntergische TheorieBewusstseinÜbertragenes PotenzialNeurowissenschaftVerschwinden

Am 8. Dezember 1994 verlässt der mexikanische Neurowissenschaftler Jacobo Grinberg sein Büro an der UNAM und verschwindet spurlos: keine Leiche, keine Nachricht, eine Akte, die sich von Beweisen leert. Doch wer war der Mann, der das Bewusstsein mit Elektroden messen wollte?

Aldo Caforni rekonstruiert eine doppelte Geschichte: den in Stanford ausgebildeten Wissenschaftler und den Mann, der seine Nächte bei einer Heilerin verbrachte. Zwischen Strenge und Mysterium.

Wer war Jacobo Grinberg

Jacobo Grinberg-Zylberbaum war ein mexikanischer Neurophysiologe, Professor an der UNAM und in Stanford Schüler von Karl Pribram, einer der einflussreichsten Figuren der Neurowissenschaft des 20. Jahrhunderts. Autor von Dutzenden Büchern und Fachartikeln, gründete er das Instituto Nacional para el Estudio de la Conciencia. Zwanzig Jahre lang entwickelte er die »syntergische Theorie« und ein experimentelles Protokoll, das »übertragene Potenzial«, mit dem er die Empfindung, mit einem anderen Menschen verbunden zu sein, mit Elektroden und Abschirmungen messen wollte.

Das Verschwinden und die offenen Fragen

Am 8. Dezember 1994 verlässt Grinberg sein Haus, und niemand sieht ihn wieder. Die Akte füllt sich mit widersprüchlichen Aussagen und leert sich von Beweisen: verschwundene Bänder, unvollständige Unterlagen, unauffindbare Zeugen. Und die Fragen häufen sich. Warum verlief die Ermittlung über einen ordentlichen Professor so schleppend? Was suchte er wirklich mit seinen Experimenten über das Bewusstsein? Wie ließen sich in einem Mann die Strenge des Labors und die Nächte bei Pachita, der Heilerin von Mexiko-Stadt, vereinen? Und waren seine Ergebnisse seiner Zeit voraus oder eine Illusion?

Was Sie in diesem Buch entdecken

Aldo Caforni verbindet zwei Ansprüche, die sich sonst ausschließen: die Achtung vor dem Dokument und die Bereitschaft, Grinbergs Ideen ernst zu nehmen – lange genug, um sie von innen zu verstehen, bevor er sie kritisiert. Er vermeidet sowohl die Hagiografie des Märtyrers der ketzerischen Wissenschaft als auch die vorschnelle Abfertigung als Pseudowissenschaft und führt den Leser mitten in einen Fall, in dem Biografie, Experimente und Verschwinden einander erhellen. Ein Buch für alle, die Rätsel des Bewusstseins, die Grenzen der Neurowissenschaft und ungelöste Fälle faszinieren.

Domande frequenti

Wer war Jacobo Grinberg?
Ein mexikanischer Neurophysiologe, Professor an der UNAM und Schüler von Karl Pribram in Stanford, bekannt für die syntergische Theorie und seine Experimente zum »übertragenen Potenzial« zwischen Gehirnen.
Was geschah mit Jacobo Grinberg?
Am 8. Dezember 1994 verließ er sein Büro und verschwand spurlos: keine Leiche, keine Nachricht, eine ergebnislose Ermittlung. Das Buch rekonstruiert den Fall und seine Widersprüche.
Was ist die syntergische Theorie und das »übertragene Potenzial«?
Die syntergische Theorie ist der Denkrahmen, mit dem Grinberg das Verhältnis von Gehirn und Welt anging; das »übertragene Potenzial« ist sein Protokoll, um per Elektroden eine Korrelation zwischen isolierten Gehirnen zu suchen.
Waren seine Experimente wissenschaftlich gültig?
Sie sind umstritten: früh und suggestiv, aber schwer reproduzierbar und schweren methodischen Einwänden ausgesetzt. Das Buch nimmt sie ernst und stellt sie zugleich auf die Probe.
Wovon handelt das Buch von Aldo Caforni?
Vom Doppelleben Grinbergs zwischen Neurowissenschaft und Mysterium, von der syntergischen Theorie und dem Verschwinden von 1994 – ohne Hagiografie und ohne vorschnelle Abfertigung.

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